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	<title>Armut weltweit beenden</title>
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		<title>Besondere Merkmale: Drei &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 16:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alexschiebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor wir über die Besonderheiten unserer Web-, Facebook- und Mobile-App sprechen können, fasse ich noch einmal kurz zusammen, was diese App eigentlich tut. Sie besteht nur aus vier Seiten: Schritt 1: du verzichtest auf eine Kleinigkeit, zum Beispiel auf einen Kaffee bei Starbucks, und spendest den eingesparten Betrag. Schritt 2: du kannst auswählen, welche Organisation ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor wir über die Besonderheiten unserer Web-, Facebook- und Mobile-App sprechen können, fasse ich noch einmal kurz zusammen, was diese App eigentlich tut.</p>
<p><span id="more-1"></span>Sie besteht nur aus vier Seiten:</p>
<ul>
<li><strong>Schritt 1:</strong> du verzichtest auf eine Kleinigkeit, zum Beispiel auf einen Kaffee bei Starbucks, und spendest den eingesparten Betrag.</li>
<li><strong>Schritt 2:</strong> du kannst auswählen, welche Organisation die Spende erhalten soll. Zur Wahl stehen nur jene drei Organisationen, die von &#8220;GiveWell&#8221; als effektivste Hilfsorganisationen zertifiziert wurden.</li>
<li><strong>Schritt 3:</strong> du veröffentlichst deine Spende auf deiner Facebook-Pinnwand und forderst deine Freunde zum Mitmachen auf</li>
<li><strong>Schritt 4:</strong> du erfährst, was a) die eigenen Spenden und b) alle Spenden zusammen bisher bewirkt haben. Wie viele Menschenleben konnten gerettet werden?</li>
</ul>
<p>Diese Applikation scheint also sehr einfach &#8211; und das ist sie auch in der Tat. Ja, das muss sie auch sein, damit viele Menschen sie benutzen. Doch obwohl die Applikation so einfach erscheint, weist sie gleich <em>mehrere Besonderheiten</em> auf, die in dieser Kombination weltweit einzigartig sind.</p>
<p><strong>1. Virale Verbreitung und kumulierte Effekte</strong></p>
<p>Im Zentrum der Applikation steht ein Mechanismus, der durch soziale Netzwerke ermöglicht wurde, und der schon einige dramatische Umbrüche in der Welt verursacht hat (Kampagne von Barack Obama, Arabischer Frühling, Petitionen von Avaaz.org, usw.). Jeder einzelne Benutzer gibt dabei eigentlich nur eine winzige Kleinigkeit, manchmal nur einen Klick auf einen Like-Button oder das Ausfüllen einer Petition, und alle Benutzer gemeinsam bewirken dennoch erstaunliche kumulierte Effekte.</p>
<p>Konkret zeigt unsere App wie jene Summe beständig anwächst, die sich aus vielen winzigen Spenden zusammensetzt. Sie zeigt gleichzeitig auf dramatische Weise, wie viele Menschenleben dadurch gerettet werden können.</p>
<p><em>&#8220;Auf welchen Zahlen diese Berechnungen beruhen?&#8221;</em> Diese Frage führt direkt zur zweiten Besonderheit der App &#8230;.</p>
<p><strong>2. Bestmögliche Verwendung der Spende</strong></p>
<p>&#8220;GiveWell&#8221; ist eine Organisation, die weltweit Hilfsorganisationen evaluiert.</p>
<ul>
<li>Bei welcher Organisation sind Spenden am besten aufgehoben?</li>
<li>Was kostet die Rettung eines Lebens bei den verschiedenen Organisationen?</li>
<li>Wer bewirkt mit dem anvertrauten Geld am meisten?</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p>Die Verwendung der Daten von &#8220;GiveWell&#8221; ermöglicht uns konkrete Aussagen darüber, wie viele Leben durch unsere Spenden gerettet wurden.</p>
<p>Gleichzeitig entkräften wir eines der wichtigsten Argumente GEGEN eine Spende. Niemand wird hinfort sagen:<em> &#8220;Ich weiß nicht welcher Organisation ich spenden soll? Ich habe Angst meine Spende ist sinnlos, versickert in dunklen Kanälen.&#8221;</em> Nein, wir bieten von vornherein und kompromisslos nur die allerbesten Organisationen an.</p>
<p><strong>3. Verankerung im Alltag</strong></p>
<p>Das dritte besondere Merkmal, auf das ich kurz eingehen möchte, besteht in der Verknüpfung von <em>Verzicht</em> und <em>Spende</em>. Wer würde nicht bereitwillig auf eine zweite Tasse Kaffee verzichten, wenn er oder sie dadurch das Überleben eines Menschen für eine Woche sichern kann?</p>
<p>Durch die mobile Version unserer App kann man diesen Verzicht sofort erfassen, und sich die kritische Prüfung der eigenen Ausgaben zu einer Angewohnheit machen.</p>
<p>Vielleicht ergeht es uns ja am Ende so ähnlich wie Oskar Schindler, nachdem er erkannt hatte, dass er mit seinem Geld Menschenleben freikaufen konnte. Vielleicht murmeln wir &#8211; wie er &#8211; nach all unseren Spenden: <em>&#8220;Mehr. Mehr. Mehr.&#8221;</em></p>
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