Habt ihr schon mal von Proteus gehört? Proteus war ein Gott der alten Griechen, der über sehr viel Wissen verfügte, aber scheinbar wenig Interesse an dessen Verwertung zeigte. Stellte man Fragen an ihn, so versuchte er zu entkommen, in dem er stets unterschiedliche Gestalten annahm. Er war nämlich ein Meister der Verwandlung und konnte jede beliebige Form annehmen.
Warum ich davon erzähle? Weil ich mich (in aller Bescheidenheit) mit jenem Proteus vergleichen will. Es wird schwer sein ein Thema zu finden, das mich nicht interessiert und ich habe eine hübsche Anzahl von Berufen mit großer Leidenschaft ausgeübt.
Findet ihr das unzeitgemäß? Passe ich damit nicht in die Zeit, in der es wie’s schient darum geht, in einer Disziplin der Beste zu sein? Ich weiß es nicht. Der amerikanische Psychologe Robert Jay Lifton vetritt in seinem Buch ‘The Protean Self’ die gegenteilige Ansicht. Er denkt, dass die unglaubliche Geschwindigkeit in der sich die Welt um uns herum verwandelt, auch uns in Wahrheit dazu zwingt, uns beständig neu zu erfinden.
Doch kommen wir zu den Details: in den 80er und 90er Jahren habe ich sehr viel geschrieben. Lyrik, Erzählungen, Drehbücher. Ich habe auch eine Anthologie herausgegeben und als Journalist gearbeitet. Eine Zeit lang auch für den Österreichischen Rundfunk. (Unter anderem als Regie-Assistent von Stefan Ruzowitzky. Er hat später den Oskar erhalten. Ich nicht.)
Ich habe mich damals auch sehr stark für Entwicklungshilfe und für Ökologie-Projekte engagiert.
In den 90er Jahre habe ich mich dann immer stärker meiner anderen beruflichen Leidenschaft zugewandt. Ich entwickelte Web Pages und Web Applikationen. Zunächst als Freiberufler (1994-1998), danach als Projektleiter und schließlich als Geschäftsführer in internationalen Unternehmensgruppen (1999-2001 LCI Gruppe, 2002-2005 Bit Gruppe).
Seit den Anfangstagen des Web habe ich auch kontinuierlich unterrichtet (Alltrain, Bit, SPC, NOW Training). Zuletzt hielt ich über 100 Kurstage pro Jahr zu den Themen Web-Marketing, Web-Design und Photoshop.
Doch ich war nicht nur von der Kunst des Interface-Design fasziniert. Ich musste es ganz genau wissen, und beschäftigte mich auch intensiv mit dem Thema Web Development, in meinem Fall mit PHP und JavaScript. Als einer von wenigen Österreichern habe ich 2009 die Prüfung zum “ZEND certified PHP Engineer” abgelegt.
Doch mein Schwerpunkt als Trainer lag mehr und mehr im Bereich des Web-Marketing, hauptsächlich auf den Themen Suchmaschinen Optimierung und Google AdWords. Seit 2007 bin ich “Google Certified Advertising Professional”. Seit 2008 beschäftige ich mich auch recht intensiv mit der Facebook Plattform.
Langer Rede kurzer Sinn: Web Kommunikation hat viele Aspekte und mit beinahe allen habe ich mich beschäftigt. Auch heute halte ich noch einige Kurse persönlich und wirke als Berater bei der Entwicklung von Web-, Facebook- und Mobile-Apps (zur Zeit für ein sehr spannendes Projekt der Design Agentur Büro X in Wien.)
Doch ich führe und führte stets ein Doppelleben. Neben den oben erwähnten, zahlreichen beruflichen Herausforderungen blieb noch genug Zeit für meine wahre Leidenschaft: Bücher. Die Themen mit denen ich mich am intensivsten beschäftigte sind Geschichte und Religionen.
Seit einigen Jahren gewinnt nun meine schriftstellerische Arbeit wieder mehr und mehr an Bedeutung. Und wie es aussieht verdrängt sie allmählich meine anderen Beschäftigungen. Wie es aussieht wird dieses Thema zum Hauptthema der nächsten Jahre.
“Armut weltweit beenden” ist eine Initiative, die ich natürlich ehrenamtlich betreibe.
Ein gemeinnütziger Verein befindet sich in Gründung.
Und so erreicht ihr mich in der Zwischenzeit …
Alexander Schiebel
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Tel: +43 (676) 76 48 997
e-Mail: Alexander Schiebel

